Zum Thema

Vollversammlung beschließt uniweiten Streik!

17.06.2009 | Alle Lehrveranstaltungen fallen aus! Die DozentInnen, Beschäftigten und Studierenden der Johann Wolfgang Goethe Universität sind aufgefordert sich auf Ihre Weise in die Aktionen und Veranstaltungen der nächsten Tage einzubringen. Update von der Straße: --- Inzwischen bewegen sich über 2000 DemonstrantInnen durch Frankfurts Straßen --- Autobahnblockade mit Polizeigewalt verhindert (News) [mehr]

Studiengebühren sind sozial Ungerecht - Richter kennen soziale Realität nicht

20.02.2009 | Das Urteil des VGH BaWü ruft bei den Frankfurter Studierenden Verwunderung hervor. Nach der Abschaffung der Studiengebühren in Hessen ist die soziale Ungerechtigkeit offensichtlich. (Presse) [mehr]

Something´s wrong wrong... Something something´s wrong

31.10.2008 |
Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung von Bildung
Am 05.November ist es soweit:
An diesem Tag haben wir Gelegenheit uns auf internationaler Ebene solidarisch zu zeigen! (News) [mehr]

Hinweis

Das Gesetz - Was genau ist geplant ?

In Hessen sind Studiengebühren verboten. Es sei den die wirtschaftliche Lage des Studierenden erlaubt es. Die Landesregierung will das umgehen indem sie Studis einen Kredit anbietet. [mehr]

Studiengebühren sind unsozial

Seit Wochen gehen in ganz Hessen Studierende zu zehntausenden auf die Straße, sie blockieren Straßen und Autobahnen. Der Grund: ab nächstem Jahr sollen alle Studierende mindestens 500 € Studiengebühren pro Semester zahlen. [mehr]

Pressekonferenz der Frankfurter ASten zur Polizeirepression

Auf der heutigen Pressekonferenz kritisierten VertreterInnen der aktuellen Proteste die unverhältnismäßigen Aktionen der Polizei in den letzten Wochen. Im Speziellen gingen sie dabei auf die gestrigen Vorfälle nach einer friedlichen Demonstration ein, sowie auf die gewaltsame Räumung des Café KoZ im Studierendenhaus der Uni Frankfurt vor zwei Wochen.

Die Räumung des KoZ ohne plausible Begründung und ihre Durchführung stellen nach Auffassung der ReferentInnen einen schweren Rechtsbruch dar. Zu dieser Angelegenheit wird auf die bisherigen Presseerklärungen verwiesen. Auch gestern wurde bei spontanen Aktionen eine große Anzahl Protestierender festgenommen. Vorangegangen war eine angemeldete Demo.

Die Aktionen bestanden im Wesentlichen darin, dass Protestierende auf die Autobahn A 66 gelangen wollten. Dies wurde ihnen jedoch durch die Polizei gewaltsam verwehrt. Die Autobahn und verschiedene andere Straßen wurden dennoch polizeilich für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei sprach von 231 Festnahmen. Die Frankfurter ASten gehen auf Grund von Berichten der Festgenommenen von deutlich mehr Personen aus.

Unter anderem wurden minderjährige Schülerinnen und Schüler in Gewahrsam genommen. Vor den Festnahmen wurden Protestierende in Gruppen von fast 100 Personen eingekesselt, es wurden sehr häufig Schlagstöcke und regelmäßig Pfefferspray eingesetzt. Selbst bereits festgenommene, am Boden liegende Personen wurden von Seiten der eingesetzten Polizeikräfte geschlagen und getreten. Teilweise wurden als DemonstrationssanitäterInnen erkennbare Personen in Gewahrsam genommen, die Erste Hilfe zu leisten versuchten. Es kam auf der Seite der Studierenden zu diversen Verletzten, primär Prellungen und Hämatome. Nach polizeilichen Angaben wurde eine Einsatzkraft durch einen Schienbeintritt verletzt.

Ein Teil der Festgenommenen wurde mit Bussen nach Gießen und Wiesbaden transportiert, obschon sie in Frankfurt festgenommen wurden und in Frankfurt wohnen. Zur Verschärfung der Bedingungen wurde trotz des heißen Wetters in den Bussen deren Heizungen voll aufgedreht. Die letzten Freilassungen erfolgten erst im Lauf des heutigen Tages. Der AStA der Uni Frankfurt am Main verurteilt auf das Schärfste die repressiven Polizeieingriffe.